Blog zur Personalqualifizierung am Fraunhofer IFAM

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    Mit Refresher-Kursen am Fraunhofer IFAM lassen sich die eigenen Kenntnisse auffrischen.

    Das Wichtigste ist, dass man nie aufhört zu fragen – das sagte schon Einstein. Diesem Credo folgen auch die Auffrischungs-Kurse, die das Fraunhofer IFAM in regelmäßigen Abständen anbietet. Im Mai 2018 haben sich 16 European Adhesive Engineers (EAE) bzw. Klebfachingenieure früherer Jahrgänge im Rahmen des EAE-Refreshers fortgebildet und ausgetauscht. Dass man nie auslernen kann, zeigten vor allem zwei Teilnehmer, die den ersten Klebfachingenieur-Kurs in 2001 besucht haben und ihr Know-how nun wieder auf den neusten Stand brachten.

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    Seit 2015 findet nun jährlich auch eine Weiterbildung zum Klebfachingenieur statt.

    Weg von der klassischen Massenfertigung und hin zu individualisierten, hochqualitativen und innovativen Produkten – auch in China ist das die Vision der Fertigungsindustrie. Der Schlüssel sind bestens ausgebildete Fachkräfte, die die Innovationskraft der Unternehmen vorantreiben. Berufsbegleitende Weiterbildung ist in China daher gefragt wie nie. Das Weiterbildungszentrum Klebtechnik am Fraunhofer IFAM arbeitet seit 2012 mit dem in Shanghai ansässigen Shanghai Yifa Bonding Training Center zusammen, um seine Weiterbildungsangebote auch für den chinesischen Markt zu öffnen.

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  • Beate Brede
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    Beate Brede

    Ein Schwerpunkt der Arbeiten des Weiterbildungszentrums am Fraunhofer IFAM liegt in diesem Jahr unter anderem in der Internationalisierung der Weiterbildungen. Der internationale Composite Engineer, welcher in Kooperation mit zehn Instituten der Fraunhofer-Allianz Leichtbau entwickelt wurde, ist ein erster Schritt in diese Richtung. Er startet zum ersten Mal am 6. November 2019 und ist die Antwort auf eine verstärkte Nachfrage nach einem englischsprachigen Composite Engineer Lehrgang. Beate Brede, Leiterin des Weiterbildungszentrums Faserverbundwerkstoffe und Leiterin der Nachwuchsförderung am Fraunhofer IFAM, erklärt im Interview, was das Besondere am internationalen Composite Engineer ist, wie seine Struktur entstand und für wen sich die Weiterbildung eignet.

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    Daimler-Klebstoffexperte Dr. Lars Höper

    Am derzeitig produktionsstärksten Standort der Daimler AG, dem Mercedes-Benz Werk Bremen, wurden im vergangenen Jahr rund 400.000 Fahrzeuge gebaut. Einen Großteil davon macht die C-Klasse und hier insbesondere der GLC aus. Im Schnitt befinden sich in jedem dieser Autos rund vierzehn Kilogramm Klebstoff. Grund genug für den Daimler Klebstoffexperten Dr. Lars Höper, gemeinsam mit dem Fraunhofer IFAM ein individuelles Schulungskonzept für den Standort und darüber hinaus entwickelt zu haben.

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    Cottonfaserverstärkte Kunststoffe

    Naturfaserverstärkte Kunststoffe – wie so viele neue Werkstoffe und Verfahren sind auch sie eher aus der Not heraus entstanden. In der DDR herrschte damals Stahlmangel. Baumwolle aus Zentralasien gab es jedoch zuhauf. Die gesamte Karosserie des Trabis wurde so aus einem damals noch recht neuartigen baumwoll- bzw. cottonfaserverstärkten Kunststoff hergestellt. Fast 100.000 Tonnen naturfaserverstärkten Kunststoffs werden in Europa heute jährlich verarbeitet. 95 Prozent davon in der Automobilindustrie. In der Arbeitsgruppe Biologische Werkstoffe von Professor Müssig an der Hochschule Bremen hat Milan Kelch – heute Mitarbeiter des Fraunhofer IFAM – zusammen mit einem internationalen Forscherteam cottonfaserverstärkte Kunststoffe entwickelt. Im Rahmen der 3. Bremer Faserverbundtage am 27. und 28. März 2019 berichtet er über das Potential dieser neuen Werkstoffe.

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    Prof. Dr. Andreas Büter, Leiter der Fraunhofer-Allianz Leichtbau

    Der Zertifikatslehrgang zum Composite Engineer ist einzigartig. Er bildet den gesamten Produktlebenszyklus eines Faserverbundbauteils ab. In diesem umfassenden Weiterbildungsangebot, das vom Weiterbildungszentrum Faserverbundwerkstoffe am Fraunhofer IFAM koordiniert wird, bündeln sich die Kompetenzen der Fraunhofer-Allianz Leichtbau rund um das Themengebiet Faserverbundwerkstoffe: Die Expertise von neun Fraunhofer-Instituten ist in die Lehrinhalte eingeflossen. Prof. Dr. Andreas Büter, Leiter der Fraunhofer-Allianz Leichtbau, erklärt, welchen Mehrwert der modulare Aufbau des Lehrgangs bietet und warum die Fraunhofer-Allianz Leichtbau sich dabei mit einem Bienenschwarm vergleicht.

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    Fraunhofer IFAM ehrt zehntausendsten Teilnehmer

    Im Laufe der vergangenen 25 Jahre hat das Weiterbildungszentrum Klebtechnik zahlreiche Fachangestellte berufsbegleitend weitergebildet. Marco Molisse von der BSH Hausgeräte GmbH wurden im Rahmen der 17. Bremer Klebtage als zehntausendster Kursteilnehmer geehrt. Wir haben ihn gefragt, inwieweit er von der Weiterbildung profitiert hat und warum sich das Unternehmen für eine Kooperation mit dem Fraunhofer IFAM entschieden hat.

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    Prof. Dr. Andreas Groß

    Seit Dezember 2018 gibt es den Newsletter „Weiterbildung Klebtechnik und Faserverbundwerkstoffe am Fraunhofer IFAM“, der in regelmäßigen Abständen über Entwicklungen in der Klebtechnik und der Faserverbundwerkstoffe sowie über das Kursprogramm, anstehende Veranstaltungen und Webinare berichtet. Prof. Dr. Andreas Groß, Leiter der Abteilung Weiterbildung und Technologietransfer am Fraunhofer IFAM, erzählt im Interview, warum dieser Newsletter ins Leben gerufen wurde, welche Neuigkeiten für das kommenden Jahr geplant sind und was das umfangreiche Netzwerk der beiden Weiterbildungszentren mit einer Fußball-Fangemeinschaft gemeinsam hat.

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  • Technologietransfer als „Türöffner“ zwischen Forschung und anwendungsbezogener Nutzung
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    Technologietransfer als „Türöffner“ zwischen Forschung und anwendungsbezogener Nutzung

    Neue Entwicklungen leben von Forschung, also der Generierung neuen Wissens. Dieses muss jedoch seinen Weg in die Anwendung finden, also von der Forschung in die ausführenden Betriebe in Industrie und Handwerk. Mit seinen Weiterbildungsangeboten arbeitet das Fraunhofer IFAM daran, diesen Weg zu vereinfachen. Durch Personalqualifizierung und Strukturierung der Organisation von Produktionsprozessen wird erfolgreicher und nachhaltiger Technologietransfer erst möglich. Wir erklären im folgenden Beitrag, warum vor allem die Weiterbildung ein unverzichtbares Instrument im modernen Technologietransfer darstellt.

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