Kleben im Automobilbau: Was passiert, wenn wir die Chancen verpassen / Ein Blog von Holger Fricke, Abteilungsleiter Klebtechnik, Fraunhofer IFAM Bremen
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Kleben im Automobilbau: Was passiert, wenn wir die Chancen verpassen / Ein Blog von Holger Fricke, Abteilungsleiter Klebtechnik, Fraunhofer IFAM Bremen
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Automotive: Keine Zukunft ohne Menschen, die Kleben können / Ein Blog von Erik Meiß, Abteilungsleiter Weiterbildung Klebtechnik, Fraunhofer IFAM Bremen
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Das Kleben kann mehr – ein Essay
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Eine Erfolgsgeschichte feiert Jubiläum: Wie sich der Klebfachingenieur-Lehrgang seit den Anfängen im Jahr 2001 bis zum heutigen Tag mit über 1.200 Absolventen entwickelt hat.
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Mit der Veröffentlichung der DIN 35255 liegt erstmals eine eigenständige Norm für die qualitätsgerechte Entwicklung von Faserverbundbauteilen vor. Sie schließt eine wichtige Lücke im Qualitätsmanagement und stellt neue Anforderungen an Unternehmen, die Composite-Strukturen entwickeln, planen und fertigen. Um den Transfer in die betriebliche Praxis gezielt zu unterstützen, bietet das Fraunhofer IFAM im März 2026 einen Workshop an. Im Gespräch erklärt Stefan Simon, welche Ziele die Norm verfolgt, wie Unternehmen von ihrer Anwendung profitieren können – und was die Teilnehmenden im Workshop erwartet.
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Seit 30 Jahren setzt »Kleben in Bremen« Maßstäbe: Was 1994 mit einer kleinen Gruppe begann, ist heute ein weltweit anerkanntes Personalqualifizierungssystem für die moderne Klebtechnik. Ein Rückblick auf die Entwicklung und die Zukunftsperspektiven dieser Erfolgsgeschichte.
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Die Gestaltungsräume in Industrie und Handwerk unterliegen aufgrund sich stetig sich verändernder technischer, gesellschaftlicher und rechtlicher Rahmenbedingungen einem kontinuierlichen Wandlungsprozess. Dieser Wandel betrifft insbesondere auch die Klebtechnik, da diese heute in nahezu allen Bereichen und Branchen eine essenzielle Verbindungstechnik ist. »Die Klebtechnik besitzt technologisch, ökologisch und ökonomisch großes Potenzial als führende Verbindungstechnik des 21. Jahrhunderts und ist so die Basis für dringend benötigte Innovationen quer durch alle Branchen.«, so Professor Dr. Andreas Groß, Abteilungsleiter »Weiterbildung und Technologietransfer« am Fraunhofer IFAM (Bremen). Nur muss diese Erkenntnis auf den politischen Entscheiderebenen endlich ankommen, denn Bürokratismus und Regulierungsdirigismus entwickeln sich zum unnötigen Spannungsfeld.
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Der im EU-Aktionsplan Kreislaufwirtschaft beschriebene Übergang von der Linearwirtschaft (die sog. »Wegwerf-Wirtschaft«) in eine Kreislaufwirtschaft wird leider in der landläufigen Betrachtung und politischen Bewertung fälschlicherweise allzu oft auf das Thema »Recycling« reduziert. Dabei gibt der Aktionsplan Kreislaufwirtschaft hinsichtlich der ökologischen Nachhaltigkeitsbewertung insgesamt einen weit umfassenderen, ganzheitlichen Ansatz vor und fokussiert sich nicht auf Einzelelemente wie z.B. »Recycling«. Zentrale Bestandteile dieser Ganzheitlichkeit sind die EU-Abfallrahmenrichtlinie mit ihrer fünfstufigen Abfallhierarchie und das ebenfalls hierarchische Katalogisierungssystem der EU-Kommission mit seinen neun R-Strategien. Sie sind der Wegweiser für einen Bezug zwischen Ökodesign und Kreislaufwirtschaft. In diesem Kontext leistet die Klebtechnik schon heute herausragende Beiträge, die für ihre technologisch, gesellschaftlich und politisch richtige Einordnung berücksichtigt werden müssen. Gleichzeitig steht diese ganzheitliche Einordnung - entgegen der landläufigen und politischen Bewertung - einem »Recycling« nicht entgegen. Im Gegenteil, der Klebstoff zwischen den geklebten Fügeteilen ist ein Schlüssel, Verbindungen auch wieder trennen zu können, also auch für Recycling und Reparatur.
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Die EU plant im Rahmen des europäischen Green Deals mit ihrer 2020 veröffentlichten »Chemikalienstrategie für Nachhaltigkeit« zahlreiche weitere Maßnahmen zum Gesundheits- und Umweltschutz. Daraus ergeben sich weitreichende Folgen für das europäische Chemikalienrecht und damit auch für die Klebtechnik. »Im Rahmen dieser Chemikalienstrategie käme es möglicherweise zu einem Paradigmenwechsel, d.h. die bisherige risikobasierte Bewertung von Chemikalien und Gefahrstoffen (Gefahrstoffdefinition nach europäischer CLP-Verordnung) würde zukünftig durch eine gefahrenbasierte Bewertung ersetzt«, so Professor Dr. Andreas Groß, Abteilungsleiter »Weiterbildung und Technologietransfer« am Fraunhofer IFAM (Bremen). Damit entsteht auch für die Klebtechnik ein essenzielles Problem, denn aus einem beherrschbaren Tiger würde ein Meerschweinchen.
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Was leistet die DIN 35255 konkret? Die neue Norm zur Qualitätssicherung in der Faserverbundtechnologie stärkt Sicherheit, Reproduzierbarkeit und Standardisierung – praxisnah und technologieübergreifend.
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