Blog zur Personalqualifizierung am Fraunhofer IFAM

  • Dr. Elmar Witten ist Geschäftsführer der AVK
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    Dr. Elmar Witten ist Geschäftsführer der AVK

    Regelmäßig kommen im Fraunhofer IFAM Fachexperten aus Forschung, Verbänden und der Industrie zusammen, um sich bei den Bremer Faserverbundtagen zwei Tage über Neuigkeiten aus dem Bereich der Faserverbundtechnologie zu informieren, alte Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen. Anlässlich der diesjährigen Bremer Faserbundtage hielt Dr. Elmar Witten, Geschäftsführer der AVK – Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe e. V. einen Vortrag zum Thema „Aktuelle Entwicklungen und Trends im Composites-Markt“. Wir haben die Chance genutzt, ihn zur Marktlage von faserverstärkten Kunststoffen (FVK), der Verbandsarbeit der AVK und der Wichtigkeit von Weiterbildung für den FVK-Bereich zu befragen. Zudem wagt er im Interview einen Ausblick auf mögliche neue Anwendungsgebiete von Composites in naher Zukunft.

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    Mit Refresher-Kursen am Fraunhofer IFAM lassen sich die eigenen Kenntnisse auffrischen.

    Das Wichtigste ist, dass man nie aufhört zu fragen – das sagte schon Einstein. Diesem Credo folgen auch die Auffrischungs-Kurse, die das Fraunhofer IFAM in regelmäßigen Abständen anbietet. Im Mai 2018 haben sich 16 European Adhesive Engineers (EAE) bzw. Klebfachingenieure früherer Jahrgänge im Rahmen des EAE-Refreshers fortgebildet und ausgetauscht. Dass man nie auslernen kann, zeigten vor allem zwei Teilnehmer, die den ersten Klebfachingenieur-Kurs in 2001 besucht haben und ihr Know-how nun wieder auf den neusten Stand brachten.

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    Seit 2015 findet nun jährlich auch eine Weiterbildung zum Klebfachingenieur statt.

    Weg von der klassischen Massenfertigung und hin zu individualisierten, hochqualitativen und innovativen Produkten – auch in China ist das die Vision der Fertigungsindustrie. Der Schlüssel sind bestens ausgebildete Fachkräfte, die die Innovationskraft der Unternehmen vorantreiben. Berufsbegleitende Weiterbildung ist in China daher gefragt wie nie. Das Weiterbildungszentrum Klebtechnik am Fraunhofer IFAM arbeitet seit 2012 mit dem in Shanghai ansässigen Shanghai Yifa Bonding Training Center zusammen, um seine Weiterbildungsangebote auch für den chinesischen Markt zu öffnen.

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  • In den FVK-Kursen des Fraunhofer IFAM lernen die Teilnehmer verschiedene Fertigungsverfahren sowie deren Anwendung und Verhalten kennen.
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    In den FVK-Kursen des Fraunhofer IFAM lernen die Teilnehmer verschiedene Fertigungsverfahren sowie deren Anwendung und Verhalten kennen.

    Das Fraunhofer IFAM gilt als Experte im Bereich Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung. Als Wissensvermittler bietet es im Bereich Weiterbildung schon seit 25 Jahren verschiedenste Kurse an. Begonnen wurde in der Klebtechnik und seit einigen Jahren werden auch Kurse im Bereich der Faserverbundtechnik angeboten. Stefan Simon ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Referent im Weiterbildungszentrum Faserverbundwerkstoffe am Fraunhofer IFAM. Er erklärt uns im Interview, welche Angebote es in diesem Bereich gibt und warum Teilnehmer immer wieder einen Aha-Moment im Kurs erleben.

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  • Beate Brede
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    Beate Brede

    Ein Schwerpunkt der Arbeiten des Weiterbildungszentrums am Fraunhofer IFAM liegt in diesem Jahr unter anderem in der Internationalisierung der Weiterbildungen. Der internationale Composite Engineer, welcher in Kooperation mit zehn Instituten der Fraunhofer-Allianz Leichtbau entwickelt wurde, ist ein erster Schritt in diese Richtung. Er startet zum ersten Mal am 6. November 2019 und ist die Antwort auf eine verstärkte Nachfrage nach einem englischsprachigen Composite Engineer Lehrgang. Beate Brede, Leiterin des Weiterbildungszentrums Faserverbundwerkstoffe und Leiterin der Nachwuchsförderung am Fraunhofer IFAM, erklärt im Interview, was das Besondere am internationalen Composite Engineer ist, wie seine Struktur entstand und für wen sich die Weiterbildung eignet.

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  • © Daimler-Klebstoffexperte Dr. Lars Höper

    Daimler-Klebstoffexperte Dr. Lars Höper

    Am derzeitig produktionsstärksten Standort der Daimler AG, dem Mercedes-Benz Werk Bremen, wurden im vergangenen Jahr rund 400.000 Fahrzeuge gebaut. Einen Großteil davon macht die C-Klasse und hier insbesondere der GLC aus. Im Schnitt befinden sich in jedem dieser Autos rund vierzehn Kilogramm Klebstoff. Grund genug für den Daimler Klebstoffexperten Dr. Lars Höper, gemeinsam mit dem Fraunhofer IFAM ein individuelles Schulungskonzept für den Standort und darüber hinaus entwickelt zu haben.

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  • Mit Life Cycle Assessment Umweltwirkungen von Leichtbaumaterialien und Composites über den gesamten Lebenszyklus analysieren
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    Mit Life Cycle Assessment Umweltwirkungen von Leichtbaumaterialien und Composites über den gesamten Lebenszyklus analysieren

    Umfragen zeigen die Wichtigkeit von Umweltthemen für Wahlentscheidungen, Unternehmen vermarkten ihre Produkte unter dem Label der Nachhaltigkeit, Umweltskandale führen zu hohen Strafzahlungen für Konzerne: Die Auswirkungen unseres menschlichen Handelns auf die Umwelt werden in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft immer bedeutsamer. Die gebräuchliche Methodik, um die Umweltwirkungen bestimmter Produkte oder Prozesse datenbasiert einzuschätzen, ist das Life Cycle Assessment (LCA). Befragungen von Entscheidern belegen, dass es einen großen Bedarf an Know-how in der Industrie zu diesem Thema gibt. Zwei Weiterbildungskurse, an deren Konzeption und Umsetzung das Weiterbildungszentrum Faserverbundwerkstoffe des Fraunhofer IFAM beteiligt ist, haben LCA deswegen in ihre Lehrpläne aufgenommen: Zum einen der Leichtbau-orientierte Lightweight Professional, zum anderen der Composite Engineer, der faserverstärkte Werkstoffe im Fokus hat. Im folgenden Beitrag kommen drei Expertinnen zu Wort, die an der Integration von LCA in die Lehrgänge beteiligt sind. Es wird erläutert, was man unter LCA versteht, warum Industrieunternehmen davon profitieren und welches konkrete Wissen zu LCA Teilnehmer der beiden vorgestellten Weiterbildungskurse erhalten.

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    Cottonfaserverstärkte Kunststoffe

    Naturfaserverstärkte Kunststoffe – wie so viele neue Werkstoffe und Verfahren sind auch sie eher aus der Not heraus entstanden. In der DDR herrschte damals Stahlmangel. Baumwolle aus Zentralasien gab es jedoch zuhauf. Die gesamte Karosserie des Trabis wurde so aus einem damals noch recht neuartigen baumwoll- bzw. cottonfaserverstärkten Kunststoff hergestellt. Fast 100.000 Tonnen naturfaserverstärkten Kunststoffs werden in Europa heute jährlich verarbeitet. 95 Prozent davon in der Automobilindustrie. In der Arbeitsgruppe Biologische Werkstoffe von Professor Müssig an der Hochschule Bremen hat Milan Kelch – heute Mitarbeiter des Fraunhofer IFAM – zusammen mit einem internationalen Forscherteam cottonfaserverstärkte Kunststoffe entwickelt. Im Rahmen der 3. Bremer Faserverbundtage am 27. und 28. März 2019 berichtet er über das Potential dieser neuen Werkstoffe.

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  • Mithilfe der gemeinsam mit dem Fraunhofer IFAM entwickelten PlasmaPlus-Systeme werden dem Plasma Zusatzstoffe beigemischt, um neue funktionelle Schichten auf die Oberfläche aufzutragen.
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    Mithilfe der gemeinsam mit dem Fraunhofer IFAM entwickelten PlasmaPlus-Systeme werden dem Plasma Zusatzstoffe beigemischt, um neue funktionelle Schichten auf die Oberfläche aufzutragen.

    Die Plasmatreat GmbH entwickelt Systeme, mit denen Oberflächen durch den Einsatz von Plasma gereinigt, aktiviert oder beschichtet werden. Im Rahmen der 17. Bremer Klebtage im November 2018 stellte Joachim Schüßler diese Technologie vor. Sein Kollege Dr. Alexander Knospe, verantwortlich für das Innovationsmanagement bei Plasmatreat, gibt uns einen Einblick in die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Plasma im Bereich der Oberflächenbehandlung sowie in die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IFAM.

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  • Dr. Ingo Grunwald und Manfred Peschka haben einen Klebstoff entwickelt, der es möglich macht, bislang nicht greifbare Nierensteinfragmente zusammenzukleben und so zu entfernen.
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    Dr. Ingo Grunwald und Manfred Peschka haben einen Klebstoff entwickelt, der es möglich macht, bislang nicht greifbare Nierensteinfragmente zusammenzukleben und so zu entfernen.

    Manfred Peschka ist Mitbegründer der Purenum GmbH, einer Ausgründung aus dem Fraunhofer IFAM, wo er lange Zeit für die Abteilung der klebtechnischen Fertigung zuständig war und in diesem Bereich auch die Weiterbildung leitete. Gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Ingo Grunwald hat Manfred Peschka nun im Rahmen eines BMBF-Projekts einen Klebstoff entwickelt, der es möglich macht, bislang nicht greifbare Nierensteinfragmente zusammenzukleben und so zu entfernen. Im Interview erklärt uns Herr Peschka, wie es dazu kam, welche Chancen Klebtechnik bietet und wieso die Weiterbildung in dem Bereich so wichtig ist.

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