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Personalqualifizierung im Schienenfahrzeugbau

Höchste Anforderungen an die Werkstoffe

Der moderne Schienenfahrzeugbau stellt immer höhere Anforderungen an die Werkstoffe. Heutige Schienenfahrzeuge sollen maximale Transportleistung mit hoher Energieeffizienz und minimalen Betriebskosten verbinden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, müssen Hersteller von Schienenfahrzeugen bereits in der Entwicklung ihre Produkte ganzheitlich konstruieren und  gezielt optimieren. Gerade Faserverbundkunststoffe werden im Schienenfahrzeugbau immer häufiger eingesetzt. Die Vorteile dieser neuen Werkstoffe liegen auf der Hand: Höhere Geschwindigkeiten werden möglich, ohne dass Komfort oder Energieverbrauch ansteigen. Als Fügetechnik findet dabei die Klebtechnik immer weitere Verbreitung. Das Kleben ermöglicht einen auf den Zweck des Schienenfahrzeugs angepassten Materialmix – denn nur durch Kleben lassen sich oftmals die am besten geeigneten Werkstoffe, z.B. Faserverbundkunststoffe, fügen.

Kenntnisse helfen Fehler zu vermeiden

Je gebräuchlicher die Anwendung von Kleb- und Faserverbundkunststofftechnik im Schienenfahrzeugbau wird, desto öfter stehen industrielle Praktiker vor der Herausforderung, mit den Besonderheiten dieser Verfahren und Werkstoffe vertraut sein zu müssen. Fehler in der Verarbeitung, der Werkstoffauswahl oder der Schadenserkennung können gravierende Auswirkungen auf die Qualität der Schienenfahrzeuge haben. Die in der QM-Norm DIN EN ISO 9001 festgeschriebenen Qualifizierungen des Personals sind daher für industrielle Anwender aus dem Schienenfahrzeugbau ein wichtiger Baustein für die heutige und künftige Nutzung der Vorteile von Faserverbundkunststoffen und Klebtechnik. Normen zur Qualitätssicherung stellen gerade – aber nicht nur! - im Bereich Schienenfahrzeugbau immer höhere Anforderungen an das Qualitätsmanagement der einzelnen Betriebe.