Klebtechnische Weiterbildung in der Windenergie-Branche

Große Bauteile so verbinden, dass sie viele Jahre den widrigsten Bedingungen standhalten - das ist die hohe Anforderung an die Fügetechnik im Bereich Windenergie. Immer mehr Betrieben des Windkraftanlagenbaus setzen dafür auf die Klebtechnik. Kleben hat einige Vorteile, mit denen industrielle Anwender den gestiegenen Anforderungen der Windenergie-Branche begegnen können. Für den Einsatz von Klebstoffen im Betrieb ist allerdings eine hohe Fertigungsqualität nötig, die nur durch Personalqualifikation sichergestellt werden kann. Auch heutige und künftige branchenübergreifende Normen erfordern eine umfassende klebtechnische Weiterbildung von Praktikern in der Windenergie-Branche.

Klebtechnische Weiterbildungskurse am Fraunhofer IFAM

 

Klebpraktiker

Die selbstständige und fachgerechte Herstellung von Klebungen wird durch den einwöchigen Kurs zum Klebpraktiker vermittelt.
 

Klebfachkraft

Die dreiwöchige Qualifizierung zur Klebfachkraft befähigt Teilnehmer zur Erstellung klebtechnischer Arbeitsanweisungen und der Qualitätskontrolle in der Fertigung.
 

Klebfachingenieur

Der Klebfachingenieur mit einer Dauer von acht Wochen qualifiziert die Teilnehmer für die Betreuung aller klebtechnischen Belange von der Produktentwicklung über die Fertigung bis hin zur Reparatur.
 

Refresher-Kurse im Bereich Klebtechnik

Teilnehmer zurückliegender Jahrgänge können ihre klebtechnischen Kenntnisse in den Refresher-Kursen auffrischen und sich über den aktuellen Stand der Klebpraktiker-Qualifizierung informieren.
 

Inhouse-Kurse

Für Betriebe, die eine größere Anzahl an Mitarbeitern zur gleichen Zeit weiterbilden wollen, besteht die Möglichkeit, Lehrgänge in den entsprechenden Betrieben durchzuführen.
 

Bremer Klebtage

Die Bremer Klebtage stellen als Erfahrungsaustausch eine anerkannte Weiterbildung für das Klebfachpersonal dar, in der gezielt Themen aufgegriffen werden, die über die Lehrgangsinhalte hinausgehen.